21. Juli 2026

Wir waren dabei: Das Meydan bei „Mein Lokal, Dein Lokal"

Wir waren dabei: Das Meydan bei „Mein Lokal, Dein Lokal"

Manche Wochen bleiben einfach in Erinnerung. Für uns im Meydan war die vergangene Drehwoche von „Mein Lokal, Dein Lokal" so eine Woche – aufregend, lehrreich und voller schöner Momente. Wir durften zeigen, wofür unser Herz schlägt: für ehrliche, traditionelle türkische Küche mitten in Gladbeck, gegenüber vom Rathaus am Willy-Brandt-Platz. Und wir sind noch immer ein bisschen stolz, wenn wir daran zurückdenken.

Ein bekanntes Format klopft in Gladbeck an

„Mein Lokal, Dein Lokal" zählt seit Jahren zu den bekanntesten Koch-Doku-Formaten im deutschen Fernsehen. Das Prinzip ist so einfach wie spannend: Fünf Gastronominnen und Gastronomen aus einer Region stellen sich eine Woche lang gegenseitig auf die Probe. Jeder öffnet seine Türen, jeder kocht auf, und am Ende bewertet jeder die Küche, den Service und die Atmosphäre der anderen. Dazu kommt das Urteil eines bekannten TV-Kochs. Fünf Restaurants, fünf völlig verschiedene Konzepte, fünf ganz eigene Speisekarten – ehrlicher kann ein Blick hinter die Kulissen der Gastro-Szene kaum sein.

Als Kabel Eins für die Ruhrgebietswoche anfragte und auch in Gladbeck drehen wollte, mussten wir nicht lange überlegen. Klar waren wir aufgeregt. „Vor dem Dreh war ich schon ziemlich aufgeregt", gibt unser Inhaber Mahmoud Kanat offen zu. Aber die Aufregung war schnell einer viel größeren Motivation gewichen: der Chance, unser Meydan einem großen Publikum zu zeigen.

Türkische Küche ist so viel mehr als nur Döner

Wenn es eine Botschaft gibt, die uns bei diesem Dreh besonders am Herzen lag, dann diese: Türkische Küche kann so viel mehr als nur Döner. „Mir ist es einfach wichtig zu zeigen, dass türkische Küche so viel mehr kann als nur Döner", sagt Mahmoud – und genau das haben wir während der ganzen Woche gelebt.

Unsere Küche steht für Handwerk und Tradition. Das selbstgebackene Brot, unser Döner aus eigener Zubereitung, das Fleisch frisch vom Holzkohlegrill und unsere ganz eigenen Meydan-Gewürzmischungen – all das macht den Unterschied. Es sind diese Details, die man schmeckt. Es ist die Sorgfalt, mit der bei uns jeder Teller entsteht. Und es ist die Leidenschaft für eine Küche, die viel reicher und vielfältiger ist, als viele denken.

In der Ruhrgebietswoche haben wir uns dem Urteil von vier Gastro-Kolleginnen und -Kollegen aus Herten, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Bottrop gestellt. Jeder von ihnen bringt seine eigene Handschrift mit, sein eigenes Konzept, seine eigenen Maßstäbe. Genau das machte die Woche für uns so wertvoll.

Hoher Besuch am Herd: Sternekoch Christian Henze im Meydan

Bevor die Kolleginnen und Kollegen bei uns Platz nahmen, stand aber noch ein ganz besonderer Moment an. Denn bei „Mein Lokal, Dein Lokal" schaut immer auch ein bekannter TV-Koch persönlich vorbei – und in dieser Runde war das kein Geringerer als Sternekoch Christian Henze. Er ließ sich bei uns im Meydan bekochen.

Für diesen Besuch ist Mahmoud selbst in die schwarze Kochjacke geschlüpft. Was gab es? „Ich habe Beyti Kebab für ihn gemacht. Das ist Lamm, das zuerst auf dem Holzkohlegrill zubereitet und dann in einem Blätterteigmantel fertig gebacken wird", erzählt er. Ein Gericht, das für unsere Küche steht wie kaum ein anderes: würzig, handgemacht, mit Zeit und Können zubereitet.

Und dann der Moment, auf den es ankam. Wie hat es dem Sternekoch geschmeckt? „Er hat nichts kritisiert und war zudem auch von unserer Küche sehr beeindruckt", berichtet Mahmoud – und man merkt ihm den Stolz an. Das selbstgebackene Brot, das Fleisch vom Holzkohlegrill, unsere speziellen Gewürzmischungen: All das hat Christian Henze überzeugt. „Und dazu ist Christian Henze auch noch ein echt cooler Typ. Der Dreh mit ihm hat Spaß gemacht!"

Solch ein Lob von einem Sternekoch zu bekommen, ist für uns mehr als nur ein schöner Fernsehmoment. Es ist eine Bestätigung für all die Arbeit, die täglich in unserer Küche steckt.

Eine Woche voller Erfahrungen – und fairer Kritik

Was uns besonders gefreut hat: Die Woche mit den Berufskolleginnen und -kollegen verlief herrlich entspannt. Man hat sich auf Anhieb gut verstanden. „Natürlich wurde auch Kritik geübt, aber immer fair", betont Mahmoud. Genau so soll es sein. Denn nur durch ehrliches Feedback wächst man.

Für uns war die Woche auch die seltene Gelegenheit, einmal in andere Profiküchen hineinzuschauen. „Für mich war es auch deshalb eine spannende Woche, weil ich mich auch einmal in anderen Profiküchen umschauen konnte", sagt Mahmoud. Andere Konzepte kennenzulernen, neue Eindrücke zu sammeln, sich austauschen – das inspiriert. Gleichzeitig hat uns die Woche gezeigt, wo wir stehen: „Ich konnte sehen, wo ich stehe mit dem Meydan und was unsere Stärken sind."

Würden wir es wieder tun? Auf jeden Fall.

Bereut haben wir die Teilnahme keine Sekunde. Im Gegenteil – wir würden jederzeit wieder mitmachen. Denn am Ende ging es für uns gar nicht in erster Linie darum, wer gewinnt. Es ging um die Erfahrung, um die Begegnungen, um die Chance, unsere Küche und unsere Leidenschaft zu zeigen. Und wer weiß: Wer am Ende die Nase vorn hat, steht ohnehin noch nicht endgültig fest. Schließlich fehlt ja noch das abschließende Urteil von Christian Henze zum Ende der Woche.

Kommt vorbei und überzeugt euch selbst

Das Schönste am ganzen Trubel? Dass wir euch, unseren Gästen, zeigen durften, was uns ausmacht. Ob ihr die Sendung gesehen habt oder nicht – die beste Bewertung bekommen wir jeden Tag von euch, wenn ihr bei uns am Willy-Brandt-Platz Platz nehmt.

Kommt vorbei, probiert unseren Beyti Kebab, unser frisch gebackenes Brot und unser Fleisch vom Holzkohlegrill. Schmeckt selbst, warum türkische Küche so viel mehr ist als nur Döner. Wir freuen uns auf euch.

Euer Meydan-Team